Liebe Leser,
meine Homepage ist eigentlich keine Verkaufsplattform für Yachten. Da aber eine besondere 40 Fuß Yacht aus Aluminium zum Verkauf steht, die sich zudem schon beim OSTAR bewährt
hat, möchte ich einmal eine Ausnahme machen. Interessenten klicken bitte hier.
In diesem Sinne
Uwe Röttgering / November 2011
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Aktuell 09-2011 |
Liebe Leser,
die Segelsaison 2011 mit FANFAN! ist zu Ende. Rund 5500 Seemeilen liegen hinter mir, von denen ich 1300 einhand und den Rest mit Crew gesegelt bin. Es hat viel Spaß gemacht, mal nicht alleine zu segeln. Nicht zuletzt
deswegen, weil meine Mitsegler in Sachen Verpflegung andere Maßstäbe als ich hatten und daher auch mal ein paar Vitamine auf den Tisch gekommen sind.
Die Einzelheiten des Segelsommers, bestehend aus AZAB
und Fastnet Race, kann man hier nachlesen: blog.seefieber.de.
Aller Voraussicht nach wird FANFAN! im nächsten Jahr nicht ins Wasser kommen. Und so recht weiß ich auch nicht, wie es mit mir und dem Boot weiter gehen soll.
Ich habe mir die Logbücher der letzten 14 Jahre heraus gesucht. Danach sind wir zusammen rund 83.000 Seemeilen gesegelt. Dies sind addiert ca. zwei Jahre nonstop auf See, die meiste Zeit davon solo. Das schafft Verbundenheit, aber auch
den Wunsch nach Veränderung...
In diesem Sinne
Uwe Röttgering / September 2011
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Aktuell 07-2011 |
Liebe Leser,
das AZAB, eine Regatta von England auf die Azoren und zurück, liegt hinter mir. Das Ergebnis des Rennens ist erfreulich. Nicht zuletzt, weil mein altes Schlachtschiff von den Azoren nach England mit einem Schnitt von rund 170 Seemeilen pro Tag gesegelt ist und
wir, also mein Co-Skipper Wolfgang und ich, auch ein paar aktuelle Konstruktionen abhängen konnten.
Der Segelsommer hat bislang 3600 Seemeilen zusätzlich auf die Logge gebracht (bei 19,4 Motorstunden) und
ein paar Meilen sind noch geplant.
Das Boot liegt derzeit in Frankreich und wartet auf den nächsten Einsatz, der diesen Sommer noch einmal nach England führen soll. Wenn etwas passiert, dann kann man es hier nachlesen: blog.seefieber.de.
In diesem Sinne
Uwe Röttgering / Juli 2011
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Aktuell 05-2011 |
Liebe Leser,
FANFAN! ist (fast) aus dem Winterschlaf erwacht. Dieses Jahr soll
es bis zu den Azoren gehen. Die letzten Monate über habe ich diese Fahrt, die unter Regattabedingungen stattfinden soll, vorbereitet.
Dabei ist es immer wieder erstaunlich, wie viel Zeit und Geld selbst ein
vergleichsweise bescheidener Törn schon im Vorfeld verschlingt.
Interessant auch der alljährliche Selbstbetrug, bei dem man sich einredet, dass das Boot nun endlich
fertig, komplett und perfekt sei und man in Zukunft kaum noch Geld ausgeben müsse.
Beim OSTAR 2009 habe ich dank des Satellitentelefons direkt von Bord berichten
können. Damals lief dies über eine Funktion meines Providers Strato, die äußerst umständlich zu handhaben war.
Dieses Jahr versuche ich es mit dem Anbieter Posterous, der es einem ermöglicht,
einen Blog sehr komfortabel über Emails zu beschicken. Mehr zu lesen gibt es diesen Sommer deswegen unter blog.seefieber.de - zumindest solange die Technik mitmacht.
In diesem Sinne
Uwe Röttgering / Mai 2011
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Aktuell 10-2010 |
Liebe Leser,
im November diesen Jahres feiert mein Boot seinen 25. Geburtstag (hier ein paar Bilder von früher). Von diesen 25 Jahren war es 13 in meinem Besitz. In
dieser Zeit habe ich u.a. zwei Jahre in Greifswald an Bord gewohnt, bin einmal einhand um die Welt gesegelt und habe weitere viermal alleine den Nordatlantik überquert. Solche Erlebnisse schaffen
Verbundenheit und ich kann mir nicht (oder nur selten…) vorstellen, mich von FANFAN! zu trennen. Nicht zuletzt deswegen, weil ich mir kaum ein besseres Boot in dieser Größenklasse vorstellen kann. Natürlich
gibt es schnellere, schönere oder komfortablere 40 Fuß Yachten. Aber eine Yacht, die in Summe besser ist?
Selbst heute würde ich FANFAN! noch als eine moderne Konstruktion bezeichnen. Blickt man nämlich
25 Jahre zurück, muss man feststellen, dass sich im Yachtbau nicht wirklich viel getan hat. Bis auf zwei Punkte, könnte diese Yacht auch heute noch so gebaut werden, ohne als veraltet zu gelten.
Zum einen ist die technische Entwicklung über das alte Kieldesign hinweg gegangen, und zum anderen haben heutige Yachten mehr Fläche im Großsegel. Beide Punkte habe ich im Rahmen des Refits im Jahr 2006 geändert, indem FANFAN
! einen neuen
Kiel und einen längeren Großbaum bekommen hat.
Wenn die Fachpresse bei aktuellen Konstruktionen das Vorhandensein von Chines, also Knicken im Heckbereich des Rumpfes, als modern bejubelt, dann war FANFAN
!
ihrer Zeit weit voraus. Jedenfalls hielt der Konstrukteur Dick Zaal Chines schon 1985 für eine gute Idee.
Viel wichtiger als die technische Seite: Dieses Boot ist mehr als ein Gegenstand für mich. Es war mein Zuhause, ein Sportgerät, ein Traumerfüllungsmaschine, eine
Ferienwohnung und ein Bastelobjekt. Und vor allem ein mentaler Fluchtpunkt, der mir das Gefühl gegeben hat, jederzeit die Segel setzen und aufbrechen zu können.
Wenn ich wollte, könnte ich binnen einer Woche zu einer neuen Weltumsegelung starten. Alleine dieses Gefühl ist unbezahlbar.
In diesem Sinne
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Aktuell 08-2010 |
Liebe Leser,
der Segelsommer ist schon fast vorbei –
Zeit für einen kurzen Zwischenbericht. Den Winter über habe ich das Boot als Ergebnis meiner Erfahrungen beim OSTAR mit kompetenter Hilfe aufgerüstet. Ein ordentlicher elektrischer Autopilot mit Gyrosensor ersetzt nun meinen schwächlichen Pinnenpiloten (die Aries ist auf den Dachboden gewandert). Der erhöhte Stromverbrauch des
Systems wird von einem Windgenerator von Superwind ausgeglichen. Zudem sorgt ein neuer Satz Segel vor allem im Groß für ein paar Quadratmeter mehr Fläche. Zusätzlich wurden die Ruderlager gewechselt und der Dieseltank musste auch gereinigt werden.
Dieses Jahr habe ich an zwei Regatten mit insgesamt fünf Wettfahrten über zusammen ca. 200sm teilgenommen (Video hier). Die Ergebnisse mit meinem 25
Jahre alten Panzerkreuzer waren erfreulich. Sobald es mit mehr als 4 Beaufort weht und der Wind nicht gerade von vorne kommt, kann FANFAN! mit modernen GfK Konstruktionen gut mithalten. So war es z.B. ein äußerst erfreulicher Anblick, als wir nach einem Schwachwindstart bei auffrischendem Wind unter Spi gleich drei 40 Fuß Yachten von Hanseyachts hinter uns lassen konnten. Auch eine X- 38 konnten wir bei halbem Wind auf einer Strecke von gut 60 Meilen abhängen. Nur eben bei Schwachwind (u.a. von einer X 79 überholt) und an der Kreuz (von allem Möglichen, was unter „Cruiser-Racer“ läuft, geschlagen) blieben die Erfolgserlebnisse aus.
Besonders gefreut hat mich eine Begegnung in Polen, wo ich die Yacht Mazurek der ersten Einhandweltumseglerin getroffen habe.
Auch dank der neuen Segel ist FANFAN
! schneller denn je. So habe ich zwischen Kap Arkona und Fehmarn über 6,5 Stunden eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 9.4 Knoten mit dem GPS Tracker ermittelt. Von meinem persönlichen Segelrekord
bin ich dabei aber noch weit entfernt geblieben. Den habe ich auf der Kieler Woche als Gast auf der Rekordyacht l'Hydroptère aufgestellt. Dort bin ich mit 33 Knoten unterwegs gewesen (nachzulesen im Magazin Segeln 8/2010). Schneller werde ich in
meinem Leben unter Segeln wohl nicht mehr unterwegs sein.
In diesem Sinne
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Aktuell 06-2010 |
Liebe Leser,
gerade komme ich aus Kiel zurück, wo ich als Crewmitglied einer IMX 40 am Pantaenius Rund Skagen Rennen
teilgenommen habe. Am Start des als „Deutschlands härteste Hochseeregatta“ beworbenen Rennens, das von Helgoland nach Kiel führt, waren 55 Yachten. Davon haben nur 30
das Ziel erreicht. Starkwind aus nordwestlichen Richtungen mit bis zu 30 Knoten war für viele Crews und Yachten zu viel. Eine Yacht hatte gar einen massiven Wassereinbruch,
weswegen sich die Crew von einem Helikopter abbergen ließ (Video hier). Kaum ein
Boot blieb von Ausfällen durch Seekrankheit verschont und auch bei uns an Bord lagen zeitweilig 4½ von 7 Leuten flach.
Für mich waren es lehrreiche 497 Meilen (warum das Rennen offiziell über 510sm
geht, habe ich nicht heraus bekommen). Unsere Yacht, ein 40 Fuß Racer von X-Yachts mit Kohlefaser-Rigg, ist nach berechneter Zeit auf den 5. Platz gekommen,
wobei uns nur etwas mehr als eine Stunde vom zweiten Platz getrennt hat. Es war ein spannendes Rennen, an dem ich gerne noch einmal teilnehmen würde.
Mit meinem eigenen Boot wäre ich mit Sicherheit nicht so schnell (Schnitt 6,71 Kn) angekommen. Dafür wäre es dort an und unter Deck weit trockener zugegangen.
Bis auf die Segeleigenschaften konnte ich unter Langfahrt- oder gar Einhandgesichtspunkten wenig Überzeugendes an unserer Regattayacht finden
(aber dafür ist diese Yacht ja auch ausdrücklich nicht gebaut). Würde mir der Eigner einer IMX 40 einen Bootstausch anbieten, würde ich jedenfalls dankend ablehnen...
In diesem Sinne
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Aktuell 09-2009 |
Liebe Leser,
mein Segelsommer ist nach gut 8.000
Meilen fast zu Ende. Die meisten Meilen habe ich dabei bei der Transatlantikregatta OSTAR zurück gelegt (mehr unter www.einhandsegeln.de). Dieses Rennen verlief mit einer
Zeit von etwas unter 22 Tagen für mich recht erfreulich.
Es war eine tolle Erfahrung, aber wirklich schön war es nicht. Dafür waren Hin- und Rückweg zu anstrengend und das Wetter zu schlecht.
Der offizielle Regattamaler Richard Allman hat auch FANFAN! verewigt (siehe oben), was mich sehr gefreut hat.
Die letzten schönen Tage will ich noch nutzen, um auf dem Greifswalder Bodden ein
paar Meilen zu segeln, bevor es dann Anfang Oktober aus dem Wasser geht. Und nächstes Jahr? Bislang gibt es keine nennenswerten Segelpläne. Aber der Winter ist
ja lang genug, um diesbezüglich noch auf dumme Gedanken zu kommen.
Das Thema Regattasegeln ist nach wie vor aktuell. Allerdings haben meine
Ambitionen in diese Richtung einen Dämpfer bekommen, als ich mir ein Angebot für einen neuen Satz Segel habe machen lassen. Ein Stück Land dürfte in vielen
Gegenden Deutschlands pro Quadratmeter billiger sein. Aber was kann man mit 85m2 Land schon anfangen?
In diesem Sinne
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Aktuell 05-2009 |
Liebe Leser,
ich befinde mich gerade mit FANFAN! in Plymouth an der
Südküste Englands. Morgen ist der Start zum OSTAR Einhand-Transatlantikrennen, zu dem ich gemeldet bin. Das Rennen geht über rund 3.000 Seemeilen an die Ostküste der USA. Wenn alles gut geht, und ich im
August wieder in Deutschland bin, werden insgesamt 8.000 Meilen mehr auf der Logge stehen. Viele Meilen, die sicher nicht so planmäßig verlaufen werden, wie ich mir dies erhoffe.
Für diese Regatta habe ich eine eigene Website eingerichtet. Die Veranstalter haben vorgeschrieben, dass jeder Teilnehmer ein Satellitentelefon mitführen muss. So habe ich erstmals bei einer
Reise die Möglichkeit jederzeit Kontakt mit der Heimat aufzunehmen. Wenn die Technik mitspielt, werde ich auf der Seite www.einhandsegeln.de über meine Erlebnisse direkt von Bord berichten.
In diesem Sinne


Letztes Update: 26.12.2011